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Tanti anni fa…

Dienstag, 16 August 2016

Wenn ihr über meine Homepage stolpert, und im Menu „über mich“ etwas mehr erfahren wollt, dann findet ihr dort einen Satz wie „…und wie ich zum Fotografieren kam interessiert doch auch niemanden“. Ich dachte wirklich, ist doch egal wie es dazu kam, aber nein. Ich werde immer wieder danach gefragt.

Kein Problem, dann langweile ich euch ein bisschen und erzähle euch davon.

Es begann alles (ungefähr) im weiten 2004 , in der Zeit der Party-Communitys wie Snaplife (das Baby von heute Top-Fotograf Christian Pfammatter), usgang.ch, Partyguide und Tilllate (habe sicherlich die einte oder andere Plattform vergessen). Die ersten Bilder entstanden mit einer Sony DSC P-100. Und wie stolz ich darauf war 😉 Meine Freudensprünge wurden noch heftiger, sobald ich das Spielzeug innerhalb kürzester Zeit durch eine Canon 828 und später dann durch eine Canon D20 ersetzte.

Yeah… nun konnte es richtig losgehen. Auch ich war einer von denen, welcher auf jedem Fest, jeder Party oder jedem Konzert (es lebe das Open Air Gampel) anzutreffen war. Es machte richtig Spass. Tag für Tag, Party für Party, Foto für Foto.

Jetzt stellt euch aber vor, man ist praktisch jedes Wochenende unterwegs, schiesst hunderte von Bilder, lädt diese am nächsten Morgen (meistens nicht ganz ohne Kopfschmerzen und Schlafmanko ;-)) auf den PC um sie dann spätestens um 11.00 Uhr (dies war die Regel bei tilllate) auf die Partyseite hochzuladen. Ja, irgendwann wurde mir dies zu viel.

Und so, legte ich meine Ausrüstung einfach in die Ecke. Punkt.

Jetzt steht aber so ein tolles Auto oder Motorrad in der Garage, und ihr braucht es nicht? Ihr macht keine Spritztouren damit? Oder wie in meinem Fall, schaut ihr einfach zu wie sich alles einen Staubfänger verwandelt. So etwas tut doch dem Herzen weh, nicht?
Mir ging es auf jedenfalls so. Nun stand ich mit folgenden zwei Möglichkeiten im Raum: entweder alles verkaufen, im Sinne von „Aus den Augen, aus dem Sinn“ oder…
Genau, ich entschied mich für das ODER.

Es konnte und sollte wieder losgehen – mit dem einzigen Unterschied – keine Partyfotos mehr. (Auch weil der liebe Mark und seine Facebook-Idee so ziemlich Veränderungen in dieser Hinsicht in die Welt gestreut hat.)

Ich begann alles zu fotografieren was mir auf-und gefiel: Sonnenuntergänge, Landschaften, coole Häuser, Wassertropfen, irgendwelche Gegenstände auf der Strasse usw. Ich war und bin auch heute kein Fan von Handbücher, Anleitungen und sonstigen Theoriespielchen. Es lebe die Praxis – und so fand ich durch aktives Üben und Löschen wieder richtig Spass am Fotografieren.

Am meisten Spaß habe ich (weiterhin) wenn ich Menschen fotografiere. Gesichter erzählen Geschichten, schenken Emotionen und das auf Fotos festzuhalten ist einfach wunderbar. Irgendwann habe ich Kolleginnen gefragt ob sie Lust haben mir als Model zu stehen, damit ich ein wenig ausprobieren kann. Et voilà…

In diesen (über) 5 Jahren, konnte ich unglaublich viele Freundschaften schliessen, interessante Menschen kennenlernen und so viele coole Momente erleben.

Ich freue mich bereits jetzt auf die nächsten x-Jahre 😉

Ciao a tutti…

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