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Mit dem Reisegepäck ans Shooting.

Dienstag, 3 Mai 2016

Immer wieder werde ich gefragt, was ich denn so alles bei einem Shooting an „Gepäck“ und Zubehör mitnehme.

Es gibt viele Fotografen, die eine komplette Ausrüstung an Blitzlichtern besitzen und natürlich auch einsetzen. Finde das toll, jedem das Seine. Auch mein Fotorucksack hätte Platz für verschiedene Objektive, Filter, Schirme, Reflektoren, Softbox, Aufsteckblitze und weiss ich was sonst noch. Ich gebe es zu, auch ich hab schon Mal das ganze Zeug mitgenommen. Resultat: ist schleppte es „einsatzlos“ wieder nach Hause.

Nun fragt ihr euch wieso benutzt du es denn nicht?

Weil ich schlicht und einfach das vorhandene Licht (auch available Light genannt) bevorzuge.
Klar könnte ich mit einem Blitzgerät die gewünschte Stimmung einholen, doch das will ich nicht. Das Spiel mit dem verfügbaren Tageslicht bedingt natürlich ein wenig Flexibilität und/oder kurzfristige Locationwechsel – genau das gefällt mir. Findet nun das Shooting Indoor statt, als Homeshooting z.B., dann nehme ich einfach die Fenster als Lichtquelle…

Heute nehme ich nur noch meine Kamera (eine Canon 6D, für die Neugierigen unter euch) und mein 85er Objektiv mit. Ab und zu schafft es auch das 50er mit aufs Set, aber das wärs dann gewesen. Bei mir ist weniger einfach mehr.

Einige denken jetzt wahrscheinlich „du bist verrückt“. Kann gut möglich sein, aber ehrlich gesagt, ist mir das so etwas von egal.

Bei einem Shooting finde ich es viel wichtiger den Fokus auf das Model zu setzen und mich mit diesem zu unterhalten anstatt mich mit verschiedenen Knöpfen und Einstellungen aufzuregen.

Ich kann heute von mir behaupten das ich zwar ein bisschen fotografieren kann, ja, aber nicht unbedingt etwas von DER Fotografie verstehe – oder einfacher ausgedrückt, ich bevorzuge einfach die Praxis der Theorie

Ciao a tutti…

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